Vom Mythos der Zahl - Anmerkungen zum Stand der Theoretischen Chemie

Authors

  • Ulrich Müller-Herold Laboratorium für Physikalische Chemie Eidgenössische Technische Hochschule Zürich ETH-Zentrum, CH-8092 Zürich

DOI:

https://doi.org/10.2533/chimia.1985.3

Abstract

Was leistet die Quantenchemie für die Spektroskopie, was leistet sie für die praktische Chemie? Hat sie ihre Ziele erreicht? Ist sie ein Handwerk wie die Glasbläserei oder die Konditorkunst, welches nützlich ist, aber nicht mehr weiter entwickelt werden muss? Wie werden Vektor-Rechner die numerische Quantenchemie verändern, und welche Rolle werden «personal Computer» künftig spielen? Was sind die grossen Probleme der theoretischen Chemie? Brauchen wir überhaupt eine theoretische Chemie? – Diese und ähnliche Fragen wurden am 20. Symposium für Theoretische Chemie in Emmetten/NW (23- 28. September 1984) in zwei Abendveranstaltungen am Runden Tisch diskutiert. Der Autor der folgenden Anmerkungen hat das Symposium organisiert und die erwähnten Fragen zur Diskussion gestellt. Auf Einladung der CHIMIA-Redaktion gibt er hier seinen persönlichen Kommentar zu einigen davon.

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Published

1985-01-31