Neues über die südafrikanische Diamantsynthese im Rahmen der Mehrstoffpolymorphie

Authors

  • Hans J. Rodewald Forschungsinstitut Neuhausen der Aluminium-Industrie-Aktien-Gesellschaft

DOI:

https://doi.org/10.2533/chimia.1961.358

Abstract

Das südafrikanische Syntheseverfahren stellt in noch engerem Sinne einen Spezialfall des amerikanischen Verfahrens dar als das nichtstationäre schwedische Verfahren. Obwohl jetzt die für den Ablauf des Umwandlungsprozesses wichtige Rolle der Kohlenstoffübersättigung und die Existenz aktiver Zwischenzustände des Kohlenstoffs erkannt worden sind, fehlt immer noch eine klare Vorstellung über den Umwandlungsmechanismus. Dieser Mangel ist, wie im folgenden gezeigt wird, hauptsächlich der klassischen Ausgangsbasis zuzuschreiben, denn es dürfte äußerst zweifelhaft sein, ob zwei so extrem artfremde Gitter bildende Substanzen wie Graphit und Diamant überhaupt noch unter den klassischen Polymorphiebegriff fallen.

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Published

1961-06-30